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<pre>für gewisse Selbstzweifel in den Reihen der Gäste droht allenfalls der Umstand zu sorgen, dass bislang nur der heimische Volkspark vom berichteten Aufschwung profitierte — in der Fremde hatte es zuletzt hingegen fünf Pleiten am Stück gesetzt.  <p> Die Reaktion, die folgte, untermauert die These, dass die Gladbacher in dieser Saison zu Großem fähig sind: Sie ließen sich kein bisschen beeindrucken. Und die Art und Weise, wie die Tore herausgespielt wurden, zeigt: Das, was in Gladbach passiert, ist kein Zufall.  <p>  Die Gastgeber sind angesichts einen ähnlich zögerlichen Rückrundenstarts derweil bereits im Begriff, gedanklich von der Champions League Abschied zu nehmen: Innerhalb kürzester Zeit wurde das noch als erster Bayern-Jäger in die Winterpause gestartete Team ziemlich weit nach unten durchgereicht. <p> Denn eines ist bereits vier Spieltage vor Schluss fix: RB Leipzig wird in der Champions League antreten. Die einzige Frage, die dahingehend noch beantwortet werden muss, ist: Schaffen es die „Rasenballer“ direkt in die Gruppenphase oder müssen sie in die Qualifikation. <p>  Da die Gelsenkirchener zudem zwei ihrer letzten drei Heimspiele verloren haben und auch der 2:1-Heimsieg im letzten Spiel Auf Schalke nur dank Glanzparaden von Alexander Nübel gelang, müssen wir den Online Buchmacher widersprechen.  </pre>


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<pre>Das schönste erzielte Michael Gregoritsch, der eine Flanke, die von Caiuby per Kopf verlängert wurde, mit links annahm und mit rechts aus der Drehung im Frankfurter Gehäuse versenkte. Ein Traumtor, dass Augsburg endgültig auf die Siegerstraße brachte.  <p> Doch obwohl der Einzug in die Europa League in der Tat einem passablen Endergebnis entspräche, könnten sich die Berliner probehalber durchaus auch einmal etwas höhere Ziele setzen: Vor den meisten Verfolgern müssen sich die Blau-Weißen schließlich nicht verstecken.  <p>  In den restlichen acht Spielen der Rückrunde mussten sie sich mit vier Remis zufrieden geben. Deutlich zu wenig für eine Mannschaft, deren Ziel es ist, um die Teilnahme an der Champions League mitzuspielen. <p> Der Grund: Obwohl die Breisgauer in ihrer Bundesliga-Historie nur gegen Bayern und Dortmund mehr Niederlagen als gegen Werder (20) kassierten, vermochten die Bremer von den jüngsten sechs Partien nur eine einzige für sich zu entscheiden. <p>  Nach einem Erfolgslauf von vier Spielen ohne Niederlage (und das gegen Kaliber wie Leverkusen, Gladbach, Hertha BSC und Bayern München, Anm.) musste die Streich-Elf vor der Länderspielpause einen Rückschlag hinnehmen.  </pre> 


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<pre> Da die Werkself mittlerweile seit sechs Auftritten sieglos ist, setzt sich die negative Dynamik somit auch nach dem Ziehen der Notbremse unvermindert fort; unter dem neuen Trainer hat sich der Vorsprung auf den Relegationsplatz in nur 180 Minuten nahezu halbiert.  <p> Wir rechnen mit einen knappen Sieg der Mainzer und damit, dass beide Mannschaften treffen. Die Mainzer haben zuletzt gut gespielt und treten nach dem Sieg gegen Hertha sicherlich befreiter auf als die Wolfsburger, die nun langsam realisieren müssen, dass die Lage ernst ist.  <p>  Die Nullnummer gegen den FCA war bereits das vierte Rückrundenspiel, in dem Bayer 04 ohne Treffer blieb — drei davon gab es in der heimischen BayArena. Überhaupt konnte Leverkusen in der Rückrunde nur zwei von sechs Heimpartien für sich entscheiden. <p>  Das trifft auch auf den FC Augsburg zu. Gegen Dortmund überzeugte der FCA eine Halbzeit lang mit einer cleveren Defensivtaktik mit flexibler Fünferkette, ging aber dennoch als 1:3-Verlierer vom Platz. <p>  Denn wenngleich sich Huub Stevens in den letzten Jahren zum Spezialisten für vermeintlich hoffnungslose Fälle entwickelte, war der Holländer in seiner langen Karriere nur selten unter noch unerfreulicheren Vorzeichen in seinem einstigen königsblauen Wohnzimmer erschienen.  </pre>


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<pre> Wir Wettfreunde sehen das Duell zwischen Leipzig und Bremen ebenfalls als klare Angelegenheit für den Gastgeber.  <p> Mit der bemerkenswerten Abwehrstärke haben die Hessen ein probates Mittel gefunden, den Ausfällen in der Offensive die Stirn zu bieten: Infolge des Fehlens von Fabian und Meier ist es schließlich kein Wunder, dass man sich auf absehbare Zeit nicht zu Schützenfesten in der Lage fühlt.   <p> Krise hin, Werner-Ausfall her, auch wir Wettfreunde sind der Meinung, dass die Leipziger am 26. Spieltag der Bundesliga wieder in die Erfolgsspur finden werden. Der Aufsteiger gehört immer noch zu den Top-5 der Heimmannschaften, die „Lilien“ konnten auswärts noch nicht einmal einen einzigen Punkt erobern. <p>  Wenngleich es der Aufsteiger dem Namen nach natürlich nicht mit den Teams aus Dortmund, München oder Porto aufnehmen kann, mischen auch die nun in der Red-Bull-Arena gastierenden Niedersachsen in der Bundesliga erstaunlich weit vorne mit.  <p> Diesbezüglich können wir den Gästen nach reiflicher Überlegung allerdings nur einen Teilerfolg in Aussicht stellen. Qualitativ sind die Blau-Weißen zwar allemal für ein Pünktchen gut – für einen Dreier macht sich hingegen ein offensiver Neuanfang erforderlich, der sich jedoch wohl erst im Vollbesitz sämtlicher Kräfte realisieren lassen dürfte.  </pre>


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<pre> Während der deutsche Klassen-Primus jedoch bekanntermaßen auch besonders schwer zu knacken ist, wird nun für den Matchplan gegen die Lilien vermutlich kein tagelanges Kopfzerbrechen nötig sein: Wenngleich der Überraschungsaufsteiger in den ersten drei Runden zum allgemeinen Erstaunen ungeschlagen blieb, ließ zuletzt doch bereits das Gastspiel von 1899 Hoffenheim erkennen, wie man den Hessen richtig wehtun kann.  <p> Aufgrund der hohen Fehlerquote haben die Lilien sämtliche Ansprüche an eine professionell kickende Mannschaft konsequent unterlaufen; ein kleiner Offenbarungseid, der für die kommenden Wochen ein echtes Massaker befürchten lässt.  <p>  Dass sich dies nun ausgerechnet gegen jenes Team ändern soll, dass bei seinen letzten vier Gastspielen auf Schalke drei Siege und ein Remis davongetragen hat, fällt schwer zu glauben. <p>  Kein Wunder also, dass die Wettanbieter die Mainzer, die seit drei Ligaspielen ungeschlagen sind, sogar die ein wenig besseren Siegeschancen einräumen. Freiburg scheint aktuell nicht aus seiner Krise herauszukommen.  <p> Jedoch wäre der Aufsteiger gut damit beraten, sich seiner Sache nicht allzu sicher zu sein. Einerseits, weil der Fuï¬‚ball mit mathematischen Gesetzmäßigkeiten in aller Regel nicht viel anzufangen weiß; andererseits, weil mit der Frankfurter Eintracht ein denkbar unangenehmer Kontrahent an der Dreisam vorstellig wird.  </pre>


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